Gemeinschaftsbildung nach Scott Peck

Ein Beitrag dazu von Frank Wüstermann:

Gemeinschaft

Seit 2014 bin ich nun von dem „Scott Peck Virus“ infiziert. Die Aussage „Group of all Leaders“ war mit die entscheidende Formulierung, die mir den Anstoß gab, mehr über den Prozess erfahren zu wollen. Ja, jeder ist in der Verantwortung, nach seinen Möglichkeiten zu führen, und so die Verantwortung nicht nur für sich, sondern auch für die Gruppe zu übernehmen. So lerne ich nicht nur mich mit meinen Fähigkeiten und Wünschen, sondern auch alle anderen Mitstreiter sehr gut kennen, so das, anders als in der üblichen Gesellschaft, eine hochgradig lösungsorientierte Vorgehensweise möglich wird.

Einfach ist dieser Prozess mit Sicherheit nicht und es geht vielfach an die persönlichen Grenzen. Für mich hat es gelohnt und und gerne möchte ich immer mehr davon. Deshalb freue mich über Interessierte, die ebenso, sich selbst mit ihren Vorstellungen kennenlernen möchten und so sich selbst authentisch in einer Gemeinschaft Leben möchten.

Das schreiben andere, wie ich meine, sehr zutreffend,  über den Prozess:

Natürlich in Beziehung
Sich in Gruppen sicher fühlen, sich authentisch zeigen und offen kommunizieren – das ist das Ziel dieses Prozesses nach M. Scott Peck. Es geht um Gemeinschaft – egal ob in Wohngemeinschaften, Projektgruppen, Partnerschaften oder in Verbindung mit sich selbst.
Was braucht es dafür?
Was hemmt?
Was fördert?
Und was geschieht, wenn jeder sein Potential frei einbringt?

Wir-Prozess – Was ist das?
Gemeinschaftsbildung nach Scott Peck geht davon aus, dass jeder Teilnehmer die Kompetenz von Führungs-, und Leitungsqualität in sich trägt und somit Teil einer Gruppe ist, die von Peck „group of all leaders“ genannt wird.
Lassen wir uns auf dieses Übungsfeld und seine Herausforderungen ein, erwächst uns neben der Zunahme an sozialer Kompetenz im heilsamen Umgang mit menschlichen Themen und Wandlungsprozessen auch das Vertrauen in kollektives Wissen, in emotionale Nähe und Verbundenheit und in die transformatorische Kraft einer ehrlichen und offenen Kommunikation.
In diesem Sinne dient die Gruppe und der Gruppenkontext als Übungsfeld für eine Art radikale Subjektivität, die authentische Verbundenheit jenseits von Erwartungen und Beurteilung erfahrbar werden lässt.
Damit der Prozess sein ganzes Potential entfalten kann, braucht es von jedem von uns eine einzigartige Mischung aus wachsender Bewusstheit, Verantwortung und Hingabe: Wachsende Bewusstheit über das, was aus den Tiefen unseres Unbewussten in uns aufsteigen will, Verantwortung, uns mit dem, was in uns ist, zu zeigen und einzubringen.
Die Fähigkeit der Hingabe braucht es, zur Annahme all dessen, was an Gefühlen, abgelehnten Gefühlen und Widerständen in uns und in anderen auftaucht. Dies alles ohne die Einladung oder Aufforderung einer Leitfigur, eines Lehrers, oder Therapeuten.

Zitate Website Jagelhof / Prignitz, Thorsten Gertel

 


Hier einige Links für weitere Informationen:

https://www.gemeinschaftsbildung.com/index.html
http://www.netzwerk-gemeinschaftsbildung.com/gemeinschaftsbildung-1.html

http://www.wolkentor-verlag.de/NeuesWir.htm       ein Erfahrungsbericht als Buch


Für die Kontaktaufnahme:

Frank Wüstermann
Grünewalder Berg 90
42105 Wuppertal

wir-prozess.wuppertal@gmx.de
 +49 163 164 53 78