Wie Wir Wo Wohnen Wollen

Wohnen und Gemeinschaft stellen existentielle Grundsteine im menschlichen Leben dar.
Mit dieser Thematik beschäftigte sich das 2019 umgesetzte Mitmachprojekt „Wie Wir Wo Wohnen Wollen“, initiiert durch Dr. Eva Parusel und die Initiative für Gemeinschaftliches Wohnen in Wuppertal, gefördert mit Mitteln des Mirker Quartierfonds

In der Veranstaltungen „Wo wir wohnen“, „Wie wir wohnen wollen“ und „Wie wir hier wohnen wollen“ ging es um die Rahmenbedingungen des Wohnens, eigene Bedürfnisse und gelebte Experimente. Welche Wünsche und Bedürfnisse hat man selber an die eigenen Behausung? Welche Rahmenbedingungen bestimmen über unsere Möglichkeiten zu wohnen?
Wie steht es um das Recht eine Wohnung zu haben bei uns im Mirker Quartier?

Verschiedene Wohnprojekte aus der Region und mit unterschiedlicher Ausrichtung kamen an einem Abend dazu, sich vorzustellen und von Ihren Erfahrungen zu berichten und trafen auf ein neugieriges Publikum. Zusätzlich gab es Informationen dazu, wie man ein eigenes nachbarschaftliches Projekt starten könnte und welche Bedingungen dazu beitragen können, dass Träume wahr werden, auch wenn man nicht über große finanzielle Ressourcen verfügt.

Vom Wuppertal Institut kam Anja Bierwirth als Fachfrau für Nachhaltiges Wohnen und Bauen dazu und informierte spannend und unterhaltsam über den Wettlauf zwischen technisch verbesserten Bauformen und steigendem Flächenbedarf pro Person – Rechnungen, die zu denken gaben, dann es gibt heute mehr Wohnraum in Wuppertal und weniger Menschen und dennoch wird von Wohnraummangel und der Notwendigkeit, auf der freien Fläche neu zu bauen gesprochen.

Insgesamt spannende Veranstaltungen und eine tolle Mischung an Menschen und Themen rund um das Wohnen.

Schülerinnen und Schülern der Grundschule Markomannenstraße haben das Thema „Wohnen und Wie Wir Wohnen Wollen“ im Rahmen der offenen Buchwerkstatt gemalt. Die bereits auf der WOGA 2019 vorgestellten Ergebnisse sind als Teil einer Ausstellung beim Paritätischen in Wuppertal zu sehen (s. Plakat). Die für den 20.März 2020 geplante Vernissage musste aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie leider entfallen, die Bilder sind aber zu besichtigen.

Die Bildprotokolle („Grafic Recordings“) zu der Veranstaltungsreihe sind in der Ausstellung im Päritätischen und hier digital anzuschauen, bunte und lebendige Protokolle, die unsere Reise in die eigenen Vorstellungen zum Thema Wohnen festhalten.

Kontakt über info@igw-wtal.de
Eva Parusel